Arten von Implantatführungsschablonen
Serviceprozess
Digitaler Workflow für Implantatführungen
Datenerfassung vor der Behandlung
Um maximale Präzision zu gewährleisten, müssen zwei wesentliche Datensätze erfasst werden:
- 1. Patienten-CBCT-Scan (Empfohlenes Format: Multi-File-DICOM)
- 2. Intraorale Daten (Digitaler Intraoralscan oder hochpräzises Gipsmodell)
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Daten müssen streng nach unseren empfohlenen Richtlinien erfasst werden. Ungenaue oder unscharfe Daten beeinträchtigen die Präzision der chirurgischen Führung direkt oder können deren Erstellung sogar verhindern.
1. CBCT-Scan-Spezifikationen
1.1 Daten bei geöffnetem Kiefer: Scan mit separierten Zähnen aufnehmen.
1.2 Auflösung: Hohe räumliche Auflösung sicherstellen; keine Bewegungsunschärfe oder Geisterbilder.
1.3 Angemessenes FOV: Das Sichtfeld muss den interessierenden Bereich ausreichend abdecken.
1.4 Artefaktkontrolle: Metallbedingte Streifen und Artefakte für optimale Klarheit reduzieren.
Hinweis 1: Der Scan muss bei geöffnetem Kiefer erfolgen. Patienten sollten auf die CT-Kieferstütze beißen oder bilaterale Wattebäusche verwenden, um eine klare Trennung von Ober- und Unterkiefer zu gewährleisten.
Hinweis 2: Bei zahnlosen Patienten sollte der Scan mit einer röntgendichten Dual-Scan-Prothese unter Verwendung des spezifischen okklusalen Protokolls erfolgen.
2. Anforderungen an intraorale Modelldaten
Vollständige Datenerfassung: Scandaten müssen scharf und klar sein und alle Zahnoberflächen, Ränder und die Topographie des angrenzenden Weichgewebes vollständig erfassen.
Präzise okklusale Ausrichtung: Die intermaxilläre Beziehung (Bissregistrierung) muss präzise und stabil sein, ohne Verzerrung.